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NICOLE HENNING
ABOUTCONTACT

Nicole Henning, born in Essen, lives in Zurich and works as a visual artist in the fields of painting, photography, installation and as a stage and costume designer for the theatre.

She studied fine arts at the Lucerne School of Design (HSLU) and obtained her Master’s in Transdisciplinarity at the Zurich University of the Arts (ZHdK).

As a visual artist she exhibited internationally, was represented at art fairs and went abroad for several months with studio scholarships. She realized her first set design in 1999. Since then, her own artistic projects have alternated with theatre productions.

n.henning(at)gmx.org
CURRENT



Artist’s book:
i-D
Special Edition
The migrant issue 

(work in progress)

ARCHIV - a selection
MEUBLER LA SOLITUDE
Painting, Installation
CITY OF LONGING
Exhibition project
ABOUT THE WRONG AND THE RIGHT PLACE
Interviews, Installation, extra muros
SOUVENIRS
Installation
LONELY DAYS
Installation, Model, Photography
BITA HOCHEE (THE HOUR OF THE ALLIGATOR)
Installation, Model, Video
SURPRISE
Installation, Photography, Video
HAPPY BIRTHDAY
Installation, Video
IT'S NOT THE TIME FOR LIPSTICK
Installation, Photography
BLUE IS THE COLOR OF THE SKY
Installation, Photography
Santa Barbara
Model, Photography
LULL
Video
EG HEITI ANNA
Installation, Photography, Video, with Guido Henseler
I DRIVE YOU AROUND WITH THE CAR OF A STAR, ANNA
Installation, Photography, Video, Audio

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2011, Kunsthaus Baselland

The paintings are part of the group show Meubler la solitude, curated by Simon Baur.
Guache, oil on wood.

the setting / das Setting

Dawn / Dämmerung
The grove / das Wäldchen
The house / das Haus
Three palm trees / drei Palmen

 

17. Dez. 2006 – 06. Jan. 2007, Kunstpanorama Luzern

Conceived and curated by Nicole Henning & Karin Müller

with works by
Trixa Arnold
Adrian Ehrat/ Alexis Saile
Laurent Goei
Nicole Henning
Felix Stephan Huber
Susanne Huth
Franziska Koch
Karin Müller
Daniel Müller- Friedrichsen
and a concert of the „Duo Belvedere“in front of the video projection „Notte di Ballo“ by Marianne Halter


Project idea:

Städte sind Ausgangspunkte und Projektionsflächen von Sehnsüchten und Hoffnungen. Rom, Metropolis und Utopia sind nur drei Beispiele von ganz unterschiedlichen Entwürfen gemeinschaftlichen Zusammenlebens.
Jenes Gemeinsame, auf das die unterschiedlichen Konzepte sich beziehen, findet einen seiner Bezugspunkte in der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Anerkennung des Individuums. Wie aber wird diesem Bedürfnis im Zeitalter der “global cities” Rechnung getragen?
Die “Stadt der Sehnsucht” ist eine von Karin Müller und Nicole Henning konzipierte und kuratierte Ausstellung, die das Gefühl von Heimat in einem globalen Sinn thematisiert. Die beiden Ausstellungsmacherinnen haben dafür eine Raumsituation geschaffen, welche die eingeladenen KünstlerInnen aufgefordert waren zu bespielen und als Projektionsfläche zu benutzen. Gleich einem Bühnenbild im Theater, stellt die durch architektonische Eingriffe im Ausstellungsraum entstandene “Stadt” einerseits Verortung der Handlung dar, andererseits ist sie Ausgangslage, um das Thema “Sehnsucht” neu zu beleuchten.
[read more=“weiterlesen“ less=“wieder einklappen“] Durch die Interventionen der KünstlerInnen, ist ein eigenes “städtisches” Territorium entstanden, in welchem Realität des “Bühnenraums” und Realität der künstlerischen Arbeiten aufeinander prallen und sich aneinander reiben. Ausgangslage für die Überlegungen zum Raumkonzept ist der Essay “Orte und Nicht-Orte, Vorüberlegungen zu einer Ethnologie der Einsamkeit” des französischen Anthropologen Marc Augé. Augé untersucht darin die sozialen und räumlichen Entwicklungen der Moderne, welche sich im Entstehen von transitorischen Raumstrukturen ausdrückt. Er bezeichnet solche auf bestimmte Zwecke hin konstruierte Räume und Strukturen, wo weder Identität, noch Relation oder Geschichte symbolisiert werden als Nicht-Orte und sieht diese, im Gegensatz zu anthropologisch gewachsenen, persönlich besetzten Orten, als Paradigma der Gegenwart. Der Nicht-Ort beherbergt keinerlei organische Gesellschaft, sondern ist auf das Individuum ausgerichtet (Kunden, Passagiere, Benutzer, Zuhörer), und die Kommunikation richtet sich explizit an den Einzelnen. Der Raum des Nicht-Ortes produziert weder Identität, sondern Einsamkeit und Ähnlichkeit.
In der jeweils eigenen künstlerischen Arbeit der beiden Ausstellungsmacherinnen spielt das Thema Sehnsucht, wie die Frage nach Identität und Verortung in einer globalen Gesellschaft, in unterschiedlicher Weise eine wichtige Rolle. Ihre persönlichen Statements, deren Ansatz weniger intellektueller Natur ist, als dass er sich aus der eigenen emotionalen Erfahrungswelt nährt, stellen einen öffentlichen Kommentar zu den weltweiten Veränderungen dar, zum Erleben einer sich im Wandel befindlichen Umwelt.
Die Schaffung eines Nicht-Ortes als Ausstellungsraum ist der Versuch, zwei unterschiedliche Welten zu visualisieren und miteinander zu konfrontieren. Dabei soll möglichen und utopischen Handlungsstrategien eine Bühne geboten werden. Im Vordergrund soll das Herausstreichen der gemeinsamen Belange stehen, sowie die subversive Vorgehensweise mit der sich die Statements der eingeladenen Künstler des vorgegebenen Raumes bemächtigen.[/read]

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2005, FRI Art, CENTRE D’ART DE FRIBOURG, extra muros, Fribourg

Installation at route Neuve.
Publication about the wrong and the right place with excerpts from conversations with residents of Fribourg.


buch-fu%cc%88r-webIntroduction from the publication

Die Frage am richtigen oder am falschen Ort zu sein, hatte ich 1999 das erste Mal Leuten in Litauen gestellt. Viele der Gespräche basierten auf den Erfahrungen unter dem Sowjetregime, der schwierigen ökonomischen Situation im Land und dem Wunsch stärker an Europa an-gebunden zu sein. Trotzdem waren die erzählten Erlebnisse sehr persönlich und – wahr-scheinlich dadurch, dass Litauen über Generationen unter wechselnder Fremdherrschaft stand – die Verbundenheit mit dem eigenen Land, den Wurzeln, sehr stark. Die Antwort, ob man sich an einem Ort wohl fühlt oder nicht, hatte mit Familie, Freunden und der Möglichkeit einen Weg zu finden, seine Lebensentwürfe umzusetzen, zu tun.[read more=“weiterlesen“ less=“wieder einklappen“]

Ich lebe nun einen grossen Teil des Jahres in Berlin. Dort ist die Frage, ob man am richtigen Ort ist oder nicht, noch einmal eine andere. Berlin ist als eine grosse europäische Hauptstadt Anziehungspunkt für sehr viele Menschen – aus den unterschiedlichsten Gründen. Trotz der hohen Lebensqualität, die Berlin zweifellos hat, sind die ökonomischen Bedingungen auch dort nicht einfach. Die steigende Arbeitslosigkeit stellt viele vor die Entscheidung, entweder die Stadt zu wechseln um eine ihrer Ausbildung entsprechende Anstellung anzunehmen und dadurch ihren Familien- und Freundeskreis zu verlassen oder aber diesen zu behalten und dafür als Konsequenz eine Arbeit anzunehmen, die sie sich eigentlich nicht wünschen. Sehr wahrscheinlich wird die Frage wo und wie wir leben, und wie wir gerne leben möchten in Zukunft noch brisanter.

Die Frage nach dem richtigen oder dem falschen Ort, stellt die Frage nach den menschlichen Grundbedürfnissen. Je nachdem wo und unter welchen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen wir leben, sind diese besser oder schlechter abgedeckt. Der Wunsch nach Zugehörigkeit, Sicherheit und dabei trotzdem die Möglichkeit zu haben, seine Träume zu realisieren, war das zentrale Thema der Gespräche in Fribourg, genauso wie in Vilnius. Mit viel Poesie beschreiben die erzählten Geschichten einen (möglichen) persönlichen Frei-raum, der unabhängig bleibt von dem System, in dem jeder einzelne lebt. Die charmante Subversivität der Texte, die während den Gesprächen entstanden, war für mich der Beweggrund, sie nicht in einer Galerie oder an Plakatwänden zu zeigen, sondern gleich den Graffitis, an Häuserwände in der Stadt zu schreiben. Hier in Fribourg stehen zwei Statements und zwar an dem Haus in der Route Neuve Nr. 4, das in Anbetracht der es umgebenden Architektur, auch nicht wirklich an seinem Platz zu sein scheint. Es soll denn auch in diesem Herbst abgerissen werden.

Herzlichen Dank an: Stephanie Gayte, Thomas Schüler, Daniel Salzmann, René Bosshard, Anne Zürcher, Markus Betschart, Georges Wyrsch, Olivier Aebischer, Birgit Perroulaz, Muriel Constantin, Tanja Lottaz und die hier namentlich nicht erwähnten, für ihre Mitarbeit! Herzlichen Dank auch an Sarah Zürcher und die FRI-ART Crew, Isabelle Krieg, Beat Brogle und an alle anderen, die zur Umsetzung beigetragen haben und natürlich Jonathan Kemp, für die vergnügliche Zeit auf dem Gerüst![/read]

2004, Kunsthaus Baselland

„Thunder Bay“ and „Wonder Lake“ were installed on two walls (about 200 cm x 240 cm and 300 cm x 240 cm) in the Kunsthaus Baselland. The letters are made of cardboard and coated with paper-wood imitation. They are pierced by a 6 cm long nail and stand at a distance of about 5 cm from the wall. Behind the letters small light bulbs are hanging on their wires over the nails, which are used like rebars. The lights blink irregularly and remind you of a somewhat shabby neon sign.
The words are names of real places or regions on our globe.

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2003, Swiss Art Award, Basel

The space of the installation had the size of 400 cm x 300 cm x 250 cm. The four walls were covered with A4 sheets, each of which was attached only to its top edge, so that the lower corners of the sheets gradually arched upwards due to the humidity.

Standing in the middle of the room, one stood between the houses of a small settlement that had been built as a model situation. This impression was created by the four photographs taken in the middle of the model and then enlarged to the height of the room.
The photos on each side of the room:

A detailed view of the installation:

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2002, Swiss Art Award, Basel

Room:

Room size 300 x 400 x 500 cm
Model houses 40 to 50 cm high
A few houses: a motel, a general store with post office, a gas station, a caravan a little off the beaten track. A place for people passing through. It is night. In a few houses light burns. A car stands at the gas station. The bonnet is open, it has to be repaired.
Audio: Quiet cheerful dance music sounds from one of the motel’s houses.
Projection: At the „end“ of the settlement built on the ground, a video loop is projected onto the wall, showing the same scenery as the one installed in the room.

Projection:

Videoloop: The same place as it can be seen in the room. It’s early morning. The sun is shining and it becomes visible that the through road ends at a lake. The car, which in the nocturnal space situation is still standing at the gas station, is in the projection on the shore of the lake. Flames are blazing under the roofs of the houses. Smoke blows through the alleys.
Audio: room-filling noises of fire and collapsing houses.

Some detailed views of the model houses:

2000, Kunstpanorama Luzern

Group exhibition with Nils Nova and Markus Schwander.
Curated by Karin Frei and Susanne Wintsch.

Installation 1: Wonderland

Installation:
A Scenery (400 x 240 cm) covered with a photograph of a playing field in the middle of the (Lithuanian) forest. A 150 cm high door leads through the middle, the size of a child. It leads into a room, similar to a living room. Floral drawings on the back of the scenery are reminiscent of grandmother’s wallpaper. Table, chair and TV as well as the then popular American television series „Baywatch“ are references to a private living room and thus to familiarity.

Videoloop:
An episode of the American series „Baywatch“.
Over the barely audible original voices, a single narrator translates all the dialogues into Lithuanian.

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Installation 2: Home is where your heart is.

Installation: TV on roll-away-rack.

Videoloop: A house stands on a meadow and burns ablaze. The flames are angry in the wind. Thus the scenery is sometimes brightly illuminated and two human figures leaning against each other become visible in the foreground. The aggressiveness of the fire is central. The scenery is recognizable only in outlines and actually made of cardboard.
Audio: a Russian pop song.

1998, video installation in a cell of the former Central Prison of Lucerne

The „art cells“ were created parallel to the theatre production MATTOMATTO by Friedrich Glauser. The play is based on the story that takes place in a psychiatric hospital.

the cell:
While the prison was still in operation, the prisoners made Christmas candles in this cell. The walls are splashed with red wax. When you enter the cell, you first think of blood, then you smell the smell of the wax.

the installation:
If one is standing in the door of the cell, one can only see a video beamer hanging like a surveillance camera in the upper left corner next to the window. Otherwise the cell is empty – except for the wax splashes and a female voice quietly singing „Happy Birthday“. The projection can only be seen when you enter the room: a child-sized woman dances in the corner next to the door. She turns slowly, forgets herself and swings back and forth, holding a birthday cake with burning red candles in her hand. She sings the birthday song for herself and the cake.

1996, Gallery Urs Meile, Lucerne

Three colour photographs are installed on the walls, height: 240 cm.
Above the tilt window hangs a yellow light box with pink lettering: „It’s not time for lipstick now.“
The room is covered with a pink carpet.

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1997, Art Cologne, Promotion Program for young artists of the BVG

Three colour photographs hang on the walls. Three different views of the same room can be seen. In between stands a light box on the floor. On it one sees a singer with a microphone and the title of her song: „Blue is the colour of the sky“.

1998, Gallery Urs Meile, Lucerne

Three colour photographs, 150 cm x 100cm

1999, construction and destruction of a waffle fortress, video (53 minutes)

Anna is sitting in the garden, in front of her a plate with chocolate waffles, a jug of water, 2 glasses. She waits, but nobody comes. A little bored, she starts to play around with the waffles, builds a wall, then a tower and a second one even higher. The glasses become buildings, nibbled waffles become inhabitants. Flowers adorn the fortress – in front of them lie the enemies in raspberry jam blood.
The castle is finished. The artist smokes a cigarette and looks at her work. She eats a few waffles, wipes crumbs off the table, eats more. The moisture in the garden deforms the towers and collapses one after the other. Anna continues to eat waffles – eats her installation until she can’t stand it any longer, she wipes the rest off the table. The two glasses and the jug remain. The tape rewinds. Anna starts building again.

1998, Installation at Living Art Museum Reykjavik, with Guido Henseler

The slides show pictures of a voyage of discovery in Iceland. The protagonists are: I myself, as a painted cardboard figure with a yellow raincoat, and Guido, embodied by me, but with his portrait as a mask in front of my face and also dressed in a yellow raincoat.

The video of Guido runs on the monitor. He stayed in Lucerne and told me with a daily short video recording what he experienced during my absence at home. His stories are addressed to me, but also to the Icelandic audience. That’s why he translates important parts like „I played football today“. Or „Can you buy kebab in Reykjavik?“ with a dictionary.

1998, Werkbeiträge, Museum of Art Lucerne, Zwischenraum

Slide: Present, Reality
View of a bathroom. The water is still let in – plastic fish swim with their belly up in the tub. The window is open, Anna is no longer there.

Television: past, memory, level of imagination
Geloopter moment of happiness:
A laughing child looks over the edge of a red rubber boat. The boat comes closer in slow motion, then the film runs backwards, and it moves away again. This sequence of about 6 seconds is repeated to the end of the tape, creating an eternal swing.

Sound level:`Washing up the moon` by Knut and Silvy A woman sings about giving up talking to the moon because he has never given her an answer to her questions. Once the piece is finished, you can hear the tape being rewound. Then the song starts anew.

Video Projection: Future, Imagination Level
Anna is standing outside at a crossroads in China Town. She holds a glass with plastic fish in her hand and looks back over her shoulder to the headline of a shop. There flashes at regular intervals: „I’ll drive you around“ – „In the car of a star“ – „Anna“ – „I’ll drive you around“ – …. The outside space is just a photograph of China Town, the neon sign a video animation. Anna is standing in the bluebox.

NEWS

Cargo Rebuilt
Cargo Bar Basel
03. März – 15. April 2018

The essence of Monochrome
Opening November 24th 2017
Ferencvárosi Művelődési Központ (FMK), Budapest, Hungary

Das Esszimmer – Raum für Kunst+, Bonn (D) goes Art Basel
@stoeckerselig®
14.–16. Juni 2017
weltraum.me
dasesszimmer.com

Preview
Frankenfelde / Offene Ateliers 2017 im Land Brandenburg, Deutschland
Sa, 6. Mai / So, 7. Mai 2017

Capture the Moment
Galleri Norrsken, Stockholm, Sveden

Enviromental Portrait
Opening, 15.09.2016 at Darkroom Gallery, Essex, Vermont

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